Impressionen meiner Touren

 Der wohl bekannteste und meist befahrenste Radweg Europas stand nun auch auf meiner Agenda. Zusammen mit einem Freund begaben wir uns denn auch auf eine wunderschöne Tour.

Die Route von Passau nach Wien

Tag 1

Bei herrlichem Sonnenschein wurde die erste Etappe gestartet. Der Blick zurück auf Passau lässt erahnen wie die entgegenkommenden Wanderer und Radfahrer den ersten Blick in sich aufsaugen werden. Eine herrliche Stadt, die sich so elegant und gekonnt an die Donau anlehnt. Doch unser Weg führte uns in die entgegen gesetzte Richtung und die Neugier auf die bevorstehende Tour liess den auch nur einen kurzen Augenblick für das Foto zu. Voll gepackt mit Motivation und einer gehörigen Portion "Bewegungsdrang" ging es endlich los. Nach einer barschen Abfuhr auf dem Campingplatz Kaiserhof, setzten wir noch mit der Fahrradfähre auf die andere Donauseite über und fanden ein wunderschön gelegenes Zimmer mit Blick auf die Donau.

Tag 2

Zwar ist der Radweg beidseits super ausgebaut, dennoch entschlossen wir uns gleich wieder die Seite zu wechseln und auf der gegenüberliegenden Uferseite den zweiten Tag anzugehen. Bereits am frühen Nachmittag kam Linz in Sicht und so hatten wir genügend Zeit, zuerst eine Übernachtung zu suchen und sofort nach Bezug die Drahtesel wieder zu satteln und die Innenstadt zu erkunden. Eine mondäne Innenstadt deren Anziehungspunkt ganz klar die Dreifaltigkeitssäule darstellt. Und genau hier liessen wir uns denn auch zu einem abschliessend Eisbecher nieder.

Tag 3

Der dritte Tag entpuppte sich als eine Reise in die Vergangenheit und der Irrfahrten. Schon die Suche nach der KZ-Gedenkstätte war eine abenteuerliche Fahrt quer über Felder und Wiesen. Von weitem konnte die Gedenkstätte auch schon ausgemacht werden, nur der Weg dorthin war nur sehr spärlich beschildert und so haben wir uns dann für die balistische Linie entschieden, Punkt! Doch damit nicht genug. Auf der Weiterfahrt nach der eindringlichen Auseinandersetzung des Gesehenen ging es so weiter wie es aufgehört hat. Denn eine Baustelle zwang uns zu einer Fahrradumleitung, deren Beschilderung ebenfalls schon nach kurzem endete. So blieb uns auch hier nichts anderes übrig als Brieftauben gleich, die Himmelsrichtung als Wegweiser zu nehmen. Schlussendlich fanden wir die geliebte Donau wieder und der kurze Weiterfahrt nach Mitterkirchen stand nun nichts mehr im Weg. Ein aussergewöhnlicher Tag ging zu Ende.

Tag 4

Nach nur wenigen Kilometern wurde schon der erste ausserplanmässige Stop eingelegt und die hallstattzeitliche Dorfanlage des Freilichtmuseum Keltendorf Mitterkirchen besichtigt. Heute war es nun soweit: die Einfahrt in die Wachau stand an und da wir schon gleich zu Beginn der Tour einen wahren Kenner des Radwegs kennengelernt haben, befolgten wir seinem Rat und wechselten wieder einmal die Seite um rechtsseits der Donau die nächsten Tage zu geniessen. Ein atemberaubender Blick auf die gegenüberliegenden Weinberge bot sich uns dar. Vielen Dank für den Tipp!

Tag 5

Das Kloster Melk. Wer kennt es nicht - residiert dieses Kloster doch überhaben und scheinbar unverwüstlich in luftiger Höhe. Ein wahrer Augenschmaus für den Besucher, auch wenn es doch touristisch sehr professionell erschlossen ist, kann man sich dieser Anziehungskraft nicht entziehen. Es scheint als würden Brücken zwischen alten Traditionen, neuzeitlichen Anbauten und dem notwendigem Kommerz geschlagen werden. Eine respektvolle Leistung diese so gegensätzliche Anforderungen unter einen Hut zu bringen. So wurde auch ich von dieser Stimmung angesteckt und wollte unbedingt ein Andenken mitnehmen. So entschloss ich mich zum Kauf des Buches "Der Web des Raben" von Altabt Burkhard Ellegast. Vielen Dank für diese tolle Erfahrung.
   
   

Die Seite ist noch nicht fertig gestellt. So fehlen noch die Tage 6 und 7, sowie die Bilder. Diese folgen in den nächsten Tagen. Stay tuned!

Go to top